2 Türchen sind noch übrig und eigentlich sollte an dieser Stelle ein neues, schönes Hundefoto stehen, das unseren diesjährigen Weihnachtswunsch an euch verziert. Da es bisher aber nur 0,47 Tage weiße Pampe Schnee und in den letzten Wochen kein bisschen Sonne bei uns gab, erinnern wir uns einfach an das schöne Winterwunderland im letzten Jahr.

Man kann ja nicht alles haben! Wer den “Hund” im Bild findet, bekommt aber ein imaginäres Plätzchen. ;-)
Apropos – immer alles haben. Wir möchten uns dieses Mal mit einer kleinen Geschichte ins neue Jahr verabschieden, von der wir uns wohl alle mal ein Stückchen abschneiden sollten.
In diesem Sinne frohe Weihnachten, ein paar entspannte Feiertage und einen guten, gesunden Rutsch ins bedeutungsschwere Jahr 2012! Cheers!
Die ungleichen Brüder
An Heiligabend wagte der Vater der Zwillinge ein Experiment. Er wartete nämlich, bis seine Söhne eingeschlafen waren, und ging dann heimlich ans Werk. Nur um zu sehen was passiert, packte er das Zimmer des Pessimisten bis unter die Decke voll mit den schönsten Geschenken, mit Büchern, Spielzeug, Software und, und, und! Dem Optimisten aber legte er nur einen stinkenden Pferdeapfel ins Zimmer.
Sonst nichts.Am nächsten Morgen schaute der Vater zuerst ins Zimmer des Pessimisten. Er fand ihn laut heulend am Boden sitzen, inmitten der ganzen wundervollen Geschenke.
„Warum weinst du?“, fragte der Vater.
Da schluchzte der Pessimist: „Erstens: weil meine Freunde neidisch sein werden; zweitens: weil ich die ganzen Gebrauchsanleitungen lesen muss, bevor ich mit den Geschenken was anfangen kann; drittens: weil ich für die meisten dieser Spielsachen ständig neue Batterien brauchen werde; und viertens: weil im Lauf der Zeit bestimmt ein paar von den Spielsachen kaputtgehen werden“.Als der Vater dann ins Zimmer des Optimisten kam, hüpfte dieser vor Freude in großen Sprüngen um den Pferdeapfel herum.
„Warum bist du so fröhlich?“, fragte der Vater.
„Ganz einfach“, antwortete sein optimistischer Sohn, „irgendwo im Haus muss ein Pony sein!“

